Gerade bei hochpreisigen Premiumprodukten ist es oft schwierig an die entsprechende Kundenschicht zu kommen. Nicht jeder kann oder will sich das leisten. Einen etwas anderen Weg, wie du vorgehen könntest möchte ich dir hier aufzeigen.

Klassische Marketingkanäle für Premiumprodukte

Der klassische und wohl auch am weitesten verbreitete Weg exklusive Produkte und Dienstleistungen an den Kunden zu bekommen sind Fachmessen. Die Messeangebote in Deutschland sind in den letzten Jahren extrem gestiegen. Nahezu jedes Thema wird über eine spezielle Fachmesse abgedeckt. Das ist gut für unseren Vertrieb, weil sich hier vermeintlich auch die richtige Kundenschicht trifft.

Ähnliches gilt für Fachmagazine, vor allem im Printbereich. Dieser ist aber seit vielen Jahren auf einem absteigenden Ast. Hier empfiehlt es sich deshalb, nach und nach auf die Onlineangebote zu einem Produkt auszuweichen. Entweder bucht man hier direkt Werbeplätze, oder versucht sein Glück mit einer guten Pressearbeit.

Immer beliebter werden auch soziale Medien oder das Online-Marketing als Ganzes.

Was aber tun, wenn all das nicht funktioniert? Wo finde ich sonst noch meine betuchten Kunden, die auch bereit sind Premiumpreise für Premiumprodukte zu bezahlen?

Wie Statistiken im Marketing helfen können

Alle großen Unternehmen arbeiten mit Marktforschungsinstituten zusammen. Hier bekommen sie die wichtigen Daten und Testmärkte für ihre Produkte. Leider ist dieser Weg gerade für kleinere Unternehmen oft nicht möglich. Das liegt einfach daran, dass es zu teuer ist, eigene Marktforschung zu betreiben.

Aber es müssen ja nicht immer primäre Daten sein. Oft reichen auch sekundäre Datenquellen aus. Damit meine ich Daten, die eigentlich für einen ganz anderen Zweck erhoben worden sind, uns aber trotzdem helfen können. Eine sehr umfangreiche Datenbank für Statistiken sämtlicher Marktforschungsinstitute gibt es zum Beispiel bei Statista.

Hier bediene ich mich auch gerne, oder stöbere einfach ein bisschen, was es Neues gibt. Genau dabei kam ich auch auf die Idee für diesen Artikel.

Reiche Menschen kaufen Premiumprodukte

Das gut betuchte Menschen Premiumprodukte kaufen ist viel wahrscheinlicher als bei weniger vermögenden Bevölkerungsschichten. Deshalb kann man bei seiner Marketingplanung auch einen ganz anderen Weg gehen und daher Abstand von den Fachmessen oder den Fachbeiträgen nehmen, welche häufig sehr teuer sind. Viel einfacher ist es da Massenmedien nutzen zu können und trotzdem die gewünschte Zielgruppe zu erreichen.

Deshalb muss man sich anschauen wo die Zielgruppe wohnt und genau da wird geworben… wie auch immer.

Die Kaufkraft als Richtlinie für die Marketingmaßnahmen

Um Premiumkunden mit verschiedenen Marketingmaßnahmen anzusprechen kannst du dich etwa auf die Verteilung der Kaufkraft stützen. Diese Statistiken sind frei zugänglich und geben dir somit Hinweise, wo deine Zielgruppe für Premiumprodukte zu finden ist.

Kaufkraft in Deutschland (2016)

Quelle: Statista

Ein Vergleich der Bundesländer zeigt, dass in Hamburg die Kaufkraft am stärksten ist. Dicht dahinter folgen Bayern und mit etwas Abstand dann Baden-Württemberg und Hessen.

Damit erhalten wir einen ersten Hinweis wo unsere richtige Zielgruppe für effektives Marketing wohnt. Wir könnten, um Budget zu sparen jetzt bereits einzelne Bundesländer auswählen, die wir medienwirksam bespielen. Je nach Budget beschränken wir uns dabei nur auf Hamburg oder zusätzlich noch auf den Süden Deutschlands.

Ein noch detaillierterer Blick spart Marketingbudget

Gerade für kleine Unternehmen sind Marketingmaßnahmen für ein ganzes Bundesland leider viel zu teuer. Vielleicht ist Hamburg als eines der kleinsten Bundesländer noch denkbar, aber mehr geht einfach nicht.

Deshalb lohnt es sich weiter nach detaillierteren Statistiken zu suchen. Auch hierzu bin ich bei Statista fündig geworden. Zwar ist die folgende Quelle vom Dezember 2015, dass sollte aber für meine Zwecke ausreichend sein. Sie zeigt 10 Landkreise auf, welche in Deutschland die höchste Kaufkraft haben.

Verteilung der höchsten Kaufkraft in Deutschland

Quelle: Statista

 

Mit diesen Informationen kann ich das Marketingbudget sinnvoll einsetzen. Entweder bespiele ich jetzt zum Beispiel in den Landkreisen Starnberg, Hochtaunuskreis und München verschiedene Massenmedien, um ein Produkt bekannter zu machen oder versuche, die Kampagne noch feiner zu untergliedern.

Hierfür bieten sich zum Beispiel verschiedene Online-Marketing Maßnahmen an. Etwa könnte ich auf passende Suchbegriffe bei Google AdWords werben oder Facebook Fans „kaufen“… und zwar nur in den Gebieten, in welchen die Zielgruppe sitzt. So kann ich das Marketingbudget effizient einsetzen und Streuverluste vermeiden.

Gerne unterstützen wir dich beim richtigen Targeting für deine Online-Marketing Maßnahmen. Schreibe uns dazu einfach eine kurze Mail über unser Kontaktformular.